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Der Geschäftsmann in Thailand

Im Februar meldete sich eine Geschäftsfrau aus Hamburg bei der Firma Detektive International. Sie wollte keine telefonische Beratung, sie vereinbarte sofort ein persönliches Treffen.
Chefdetektiv Wagner flog daraufhin am nächsten Tag nach Hamburg und traf sich mit besagter Frau. Ohne umschweife kam sie sofort zum Thema:
Sie erzählte, dass ihr Mann geschäftlich mehrere Monate im Jahr in Süd Ost Asien, Thailand beruflich unterwegs sei.
Obwohl ihr Mann viele Termine und Meetings dort hatte, selbst wenn man die 6 Stunden Zeit Unterschied mit einberechne, so habe er sich mindestens einmal täglich bei seiner Frau gemeldet.
Aber in denn letzten zwei Jahren meldete er sich immer seltener. Daraufhin angesprochen ließ er sich immer wieder neue Ausreden einfallen; einmal ging das Meeting zu lange, mal hat er sich mit Kollegen verplaudert, usw.
Nun wollte sie Gewissheit!
Da Detektive International einen ständigen Sitz in Thailand haben, wurde eine Mitarbeiterin nach Bangkok geschickt, um die Termine zu überprüfen.
Sie beherrscht die Landessprache perfekt.
Da nun der Namen des 5 Sterne Hotels und das Aussehen der Zielperson Anhand von Fotos der Zielperson bekannt waren, wurde eine Observation in dem Luxushotel angesetzt.
Alles schien normal, bis die Detektivin eines Abends in der Hotelbar die Zielperson mit einigen seiner Kollegen antraf.
Jeder aber wirklich, jeder der am Gespräch beteiligten Männer hatte für den nächsten Tag private Termine.
BANGKOK und seine Folgen:
Es konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die Zielperson einen Flug nach Phuket gebucht hat.
Leider wusste man nicht, ob sie vom alten oder neuen Flughafen fliegt.
In Absprache mit der Auftraggeberin, wurde entschieden, dass die Ermittlerin noch am gleichen Tag nach Phuket fliegen sollte. Der Airport auf Phuket verfügt nur über einen Ausgang. Es sollte für die Ermittlerin ein langer Tag werden.
Flug für Flug von Bangkok kommend wurde nun kontrolliert, bis endlich die Zielperson ausgemacht werden konnte. Sie hatte nur Handgepäck bei.
Die Zielperson ging sofort zu einem wartendem PKW, und los ging die Fahrt. Da die Detektivin sich einen Motorradroller angemietet hat, war eine Observation nicht sonderlich schwer. Wer Phuket kennt, weiß wovon gesprochen wird. Die Fahrt ging zu einem etwas abgelegenen Ort vom Stadt Zentrum entfernt. Dort endete die Fahrt. Die Zielperson ging sofort zu einem Bungalow, wo sie bereits von einer circa 30-35 jährigen Thailänderin herzlich in Empfang genommen wurde.
Beide Personen gingen nach der Begrüßung ins Haus.
Hier musste die Beobachtung abgebrochen werden, um nicht enttarnt zu werden. Es wäre zu auffällig gewesen.
Die Detektei setzte ihre Auftraggeberin sofort von den gemachten Ermittlungen in Kenntnis. Diese entschied sich spontan, den Auftrag zu erweitern und gab die Weisung, dass sich zwei weitere Detektive auf den Weg nach Phuket machen sollten. In Zeiten der billig Flug Airlines war das auch kein Problem. Die Detektive Dietmar Wagner und Guido Grandt flogen bereits am nächsten Tag mit der Eurowings nach Phuket.
Sie bezogen ein von unserer Ermittlerin gebuchtes Hotel, nach einer kurzen Einweisung von ihr bereiteten sie die weitere vorgehende Beobachtung vor.
Schon am ersten Tag konnten man am frühen Abend die Zielperson auf den Weg vom Bungalow mit seiner weiblichen Begleiterin verfolgen, die Fahrt ging mit dem Roller zu einem kleinen verträumten Strand, mit circa 15 Standbars.
Dort wurde zu Abend gegessen und der Champagner ließ auch nicht lange auf sich warten.
Es war eine ausgelassene Stimmung, es wurde schnell klar, dass unsere Protagonisten nicht zum ersten Mal dort waren. Jeder kannte sich beim Namen. Das Detektivteam ging jetzt aufs Ganze. Es nahm an einen Tisch in der Nähe Platz erweckte den Eindruck, Party zu machen.
Es war eine lockere Atmosphäre. Die Detektive konnten sogar mit ihrer Zielperson sprechen. Der Knabe war dermaßen gut drauf und man verabredete uns für den nächsten Tag zu einem weiteren schönen Abend an gleicher Stelle. Als die Zielperson leicht alkoholisiert war, verlangte sie nach der Rechnung legte seine Geldbörse auf den Tisch, und wie selbstverständlich bezahlte die Thai die Rechnung. Diese war sehr üppig, nur dieser Abend kostete umgerechnet 600,- Euro. Ist schon ein stolzer Betrag für Thailand.
All dieses wurde der Auftraggeberin mitgeteilt. Diese war sprachlos, konnte es auch nicht fassen. Sie fragte, ob es sicher sie, dass es um ihren Mann handele.
Natürlich war es sicher, es konnten ja Fotos gemacht werden. Die Ehefrau war entsetzt.
Sie gab die Weisung, den Termin am folgen Tag auf jeden Fall wahrzunehmen.
Der nächste Abend brachte noch mehr Licht ins Dunkle. Das Detektivteam war bereits um 19.00 Uhr dort, obwohl man erst um 20.30 Uhr verabredet war. Gegen 20.45 Uhr traf dann auch die Zielperson und die Thai ein und es lief ab wie am Tag zuvor.
Der Mann spielte den Gönner, bestellte eine Flasche Champagner nach der anderen und wurde redselig. Er erzählte wie selbstverständlich, dass er in Deutschland verheiratet sei, seine Frau hüte Haus und Kinder. Er habe den Bungalow seit zwei Jahren für eine Jahresmiete von 4000,- Euro gemietet, zahlt seiner, wie er es sagte, Zweitfrau Monat für Monat für Monat 1200,- Euro Taschengeld. Auf die Frage, ob seiner Frau das denn nicht auf falle, sagte er, dass das Geld von einer thailändischen Bank per Dauerauftrag an seine Thai Frau ginge. Da er im Jahr für jeweils für einige Monate in Thailand sei, wäre alles kein Problem. Dieser Abend ging dann auch etwas länger und kostete die Kleinigkeit von 850,- Euro.
Redselig wie er war, brachten die Detektive auch noch in Erfahrung, dass er jede Woche von Donnerstagmittag bis Montagmorgen auf Phuket sei.
Am nächsten Morgen rechneten die Detektive dann mal grob aus, was dieser Mann in den letzten zwei Jahren auf den Tisch gelegt hat. Man kam auf eine Summe von weit über 120.000,-Euro, eher mehr wie weniger.
Jetzt kommt etwas, dass selbst Grandt und Wagner sprachlos machte.
In einem langen Telefonat mit der Auftraggeberin entschloss sich diese, bei ihrem Mann einen 10-tägigen Urlaub mit ihrer Freundin aus Sylt zu verbringen. Die Detektive sollten die Stellung halten bis sie in Phuket war.
Was dann bei ihrer Ankunft auf Phuket abging, nachdem sie mit ihren eigenen Augen sah, wie sie von ihrem eigenen Mann seit Jahren betrogen wurden, möchte die Detektive International Ihnen ersparen.