Gefühlskriminalität (Bezness) in Afrika

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Gefühlskriminalität (Bezness) in Afrika

Ivonne H. ist 58 und zählt sich noch lange nicht zum alten Eisen. Sie will noch etwas erleben. Und vielleicht doch noch den Traummann finden. Deshalb reist sie jedes Jahr einmal nach Afrika. So auch im Dezember 2016.

Mit seinem 25 Kilometer langem, sanft abfallenden, weißen Sandstrand am Indischen Ozean gehört die Diani Beach in der Nähe von Ukunda (etwa 35 Kilometer von Mombasa entfernt) zu den beliebtesten Urlaubsdomizilen der Deutschen an der Südküste Kenias.

Schon längst hat sich Ivonne in Land und Leute verliebt. Vor allem in die jungen, gestählten Männer, die hier als Kellner oder Animateure in den Hotels arbeiten oder als Beach Boys flanieren. Diese sind keinem Flirt abgeneigt. Auch wenn die Frauen zwanzig, dreißig oder gar vierzig Jahre älter sind.

So lernt die Deutsche schnell den fünfundzwanzigjährigen Beach Boy Abedi kennen. Dieser gibt vor, nicht verheiratet und kinderlos zu sein. Die beiden kommen sich näher. Sogar Zärtlichkeiten gibt es eines Nachts am Strand. Von da an ist es um Ivonne geschehen. Sie verliebt sich mit Haut und Haaren in den viel jüngeren Mann.

Als sie nach Deutschland zurückfliegt, hinterlässt sie dem Kenianer fünfhundert Euro, damit er sich einige Zeit durchschlagen kann. Sie bleiben per WhatsApp (das iPhone kauft sie ihm auch) in Kontakt. Seine Liebesschwüre stacheln ihre Sehnsucht so an, dass sie bereits drei Monate später wieder nach Afrika fliegt.

So geht es das ganze Jahr. Alle drei Monate reist Ivonne nach Mombasa. Doch eines Tages wird sie misstrauisch, als sie zufällig das Foto einer jungen, nackten Frau auf Abedis Handy sieht. Er wiegelt ab, dies sei seine Schwester. Ivonne will es glauben.

Je öfters die Deutsche auf ihren kenianischen Beachboy trifft, desto mehr Geld gibt sie ihm, kauft ihm einen Laptop, einen Gebrauchtwagen und mietet für sich und ihn sogar eine kleine, luxuriöse Strandhütte. Abedi will unbedingt heiraten, um dann nach Deutschland zu kommen. Dankbar ist er auch für die monatlichen Geldüberweisungen per Western Union (300 Euro, ein kleines Vermögen für den Durchschnitts-Kenianer).

Doch eines Tages wird Ivonne Zeuge davon, wie die junge Frau, deren Foto Abedi auf dem Handy hatte, ihn auf dem Markt anspricht. Sie scheinen mehr vertraut zu sein, als Bruder und Schwester. Als Ivonne ihn darauf anspricht, wiegelt er empört ab.

Doch Ivonne wird misstrauisch. Ohnehin, als Abedi immer neue finanzielle und materielle Zuwendungen fordert. Obwohl sie nicht wahrhaben will, dass der junge Kenianer vielleicht ein falsches Spiel treibt, beauftragt sie im Dezember 2017 in Deutschland die Detektive International.

Dietmar Wagner und sein Afrika-Spezialist Guido Grandt, der in diesen Breiten schon des Öfteren gearbeitet hat, fliegen nach Kenia. Ins selbe Hotel, in dem auch Ivonne immer absteigt. Aufgrund von Fotos und der Beschreibung ihres Beachboys fällt ihnen uns nicht schwer, Abedi auszumachen.

Sie observieren ihn unauffällig und finden schnell heraus, dass dieser keinem Flirt abgeneigt ist. Vor allem nicht mit europäischen Touristinnen.

Sie „freunden“ uns mit Abedi an, bewundern ihn scheinbar dafür, weil er jede „weiße“ Frau rumkriegt.

Eines Tages fängt der so gebauchpinselte Kenianer an zu erzählen. Davon, dass ihm weiße Frauen sein Leben bezahlen. Er gibt damit an, drei verschiedene Touristinnen gleichzeitig „laufen“ zu haben. Als Beweis präsentiert er den Detektiven Banküberweisungsbelege, die die deutschen Frauen ihm monatlich zukommen lassen. Auch jene von Ivonne sind dabei!

Aber das ist noch längst nicht alles. Abedi nimmt die Detektive mit nach Ukunda. Dort in den Slums hat er ein Haus gebaut, das von den Elendshütten wie ein Licht in dunkler Nacht heraussticht. Es ist groß, aus massivem Stein gebaut, mit Terrasse und regendichtem Dach. Er bittet sie herein. So lernen sie seine Frau und seine vierjährige Tochter kennen. Natürlich machen sie Aufnahmen mit versteckter Kamera. Auch von den Gesprächen. Damit haben die Detektive die nötigen Beweise zusammen.

Sie haben genug gesehen und informieren ihre Auftraggeberin in Deutschland. Ivonne H. ist am Boden zerstört, weiß jetzt jedoch auch, dass ihre Vermutung richtig war.

Durch die Hinzuziehung der Detektive International und ihren Ermittlungen spart sie zukünftig nicht nur viel Geld, sondern verhindert auch eine Scheinheirat. Das gebrochene Herz heilt schneller mit der Gewissheit, von dem jungen Beachboy betrogen worden zu sein. Sie stellt sofort alle Zahlungen an Abedi ein. Im Dezember 2018 will sie das erste Mal seit zwanzig Jahren nicht mehr nach Kenia reisen.

Anmerkung:

Detektive International sind ausgesprochene „Bezness-Spezialisten“. Bezness ist das Geschäft mit vorgespielter Liebe. Der Begriff ist zusammengesetzt aus dem deutschen Wort „Beziehung“ und dem englischen Wort „Business“. Eigentlich verwenden wir den Terminus „Gefühlskriminalität“, der wohl am ehesten zutrifft. Die Täter handeln nach dem Motto: „Wir erobern Dein Herz und räumen Dein Konto!“
Bezness kommt überwiegend in orientalisch-islamischen und afrikanischen Ländern vor – und da vor allem in den beliebten Urlaubsländern, wie Ägypten, Tunesien und Marokko. Aber auch in der Türkei, in der Dominikanischen Republik und in Kenia tummeln sich die Gefühlsgangster. Also genau in den Hochburgen des Massentourismus, die auch von den deutschen Urlaubern bevorzugt werden.
Dieser systematische, oft auch organisierte, interkulturelle Heiratsschwindel hat nichts mit Sextourismus zu tun. Jährlich fließen Millionen Devisen in die Taschen der Betrüger. Die jeweiligen Regierungen machen nichts dagegen, stellen sich blind, taub und stumm. Übrigens auch die deutsche, obwohl das Problem schon lange im Auswärtigen Amt, den Innenministerien und den jeweiligen Botschaften bekannt ist, wie Recherchen ergaben.
Das Geschäftsmodell Bezeness läuft aber auch über die virtuelle Welt: In Internetchats. Die dunkelste Seite dieser Gefühlskriminalität wird jedoch zumeist verschwiegen: Viele Beznesser, die durch eine Heirat mit einer Urlaubsbekanntschaft ins westliche „Schlaraffenland“ gekommen sind, fühlen sich hier nicht zu Hause. Nicht wenige entführen dann ihre eigenen Kinder, die aus der bi-nationale Ehe hervorgegangen sind, in ihr Heimatland Diese Kinder sind letztlich die eigentlichen Opfer. Die Mütter haben in diesen Ländern zumeist keine Rechte. Es ist fast unmöglich ihre Kinder wieder „legal“ zu sich zu holen.
Detektive International gehören zu den ersten, die diese Liebesmafia auch medial aufbereitet haben (z.B. in Kenia, in der Türkei oder in Tunesien).

Sie kennen die Betrugsmethoden, wie man sich davor schützen kann und was zu tun ist, wenn Sie bereits ein Bezness-Opfer sind.

Sprechen Sie Detektive International an, wenn Sie dahingehend Probleme haben. Sie helfen Ihnen gerne weiter!